Landtagswahl NRW

Ich wähle am 13. Mai 2012 die Piraten [Link], weil ich auch in Zukunft in einer offenen, sozialen Gesellschaft leben möchte.

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Große Unterschiede bei Pollen- Aggressivität

Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Birkenpollens
I. Weichenmeier/Zentrum für Allergie & Umwelt

Dr. Ulrich Marsch
Corporate Communications Center
Technische Universität München
11.05.2012

Die Europäische Allergiestudie ergab,

das Pollen nicht gleich Pollen ist: In einer europaweiten Studie untersuchten Wissenschaftler das allergische Potenzial von Birken, Gräsern und Oliven. Die Pollen dieser drei Pflanzen sind in Europa die wesentlichen Auslöser für Heuschnupfen. Die allergische Reaktion gegen eine bestimmte Pollenart kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen. Wie die Forscher der Hialine-Studie jetzt feststellten, variiert auch die Schlagkraft der Pollen: Abhängig von Zeit und Region produzieren die Pollen verschieden große Mengen an Eiweißverbindungen, die letztlich für die allergische Immunantwort verantwortlich sind.

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Wandlungsfähigkeit des Unternehmens bestimmt den Wettbewerb

Anne-Catherine Jung
Pressestelle
Fraunhofer- Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
03.05.2012

Unternehmen, die wandlungsfähig sind und auf sich rasch ändernde Markt- und Umfeldbedingungen reagieren können, haben in der globalisierten Wirtschaft einen strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Im Projekt DyWaMed hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erstmals anhand einer Befragung bei mehr als 200 Hightech-Unternehmen empirisch erfasst, wie Wandlungsfähigkeitspotenziale gemessen werden können und welche Maßnahmen geeignet sind, die Wandlungsfähigkeit der Betriebe nachhaltig zu steigern. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst und stehen zudem in Form eines Online- Benchmarking- Tools zur Verfügung.

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Die Fehler der Piraten

Rittersturz- Konferenz [Link], der Same des Grundgesetzes; Foto: Bundesarchiv [Link]

Es war damit zu rechnen, daß Polit- Neulinge zunächst einmal Fehler machen. Es war auch damit zu rechnen, daß die politische Konkurrenz und die ihnen nahestehenden Medien, diese Fehler zu ihren Gunsten auszuschlachten versuchen. Das ist politisches Alltagsgeschäft, damit muss jeder leben, der sich in der Öffentlichkeit exponiert. Wichtig ist dabei nur

  • Kritikfähig und -bereit zu sein und zu bleiben
  • ausreichend Gelassenheit mitzubringen

Nur so kann eine Partei wachsen, ihre Überzeugungen überzeugend an den Wähler bringen.

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Staat und Religion

Nie hätte ich geglaubt, einmal mit CDU- Kauder übereinzustimmen: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Recht hat der Mann, anders zwar, als er es sich denkt, aber es bleibt dabei, hier hat er Recht.

Deutschland ist eine föderalistisch- laizistische Republik – mindestens der Verfassung nach.

Zwar bezieht sich das Grundgesetz in der Präambel auf Gott, doch bestimmt es auch dezidiert Religionsfreiheit [Link zu Art. 4 GG]. Das bedeutet nichts anderes, als: Religion ist Privatsache, jeder darf (und soll) „nach seiner Fasson selig werden“, wie der Alte Fritz postulierte. Demnach gehört der Islam genau so wenig zu Deutschland, wie Judentum, Christentum, Hinduismus oder eine der abertausend anderen Religionen, die es auf der Welt gibt. Leider, und im Grunde der Verfassung widersprechend gibt es zwar einen anachronistischen Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den beiden christlichen Kirchen, nachdem der Staat die Steuer für die Kirchen einzieht und „Religionsunterricht an den Schulen gewährleistet“. Hieraus leiten einige auch immer wieder besondere Ansprüche der Kirchen gegen den Staat und seine Bürger ab, doch damit geraten sie schnell in Untiefen der Rechtsprechung.

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Was die Altparteien nicht begreifen

#Claudiakneift nennt man sie auf [Twitter]. Foto: [Stepan]

Wir erleben gerade eine stille Revolution, die jener ähnelt, welche zum Zusammenbruch der DDR und der sozialistischen Staaten weltweit führte: wider besseres Wissen haben die alten Parteien über Jahre hinweg immer wieder von der sogenannten Politikverdrossenheit der Wähler geschwafelt. Sie wollten nicht wahrhaben, daß die Bürger sich nicht von der Politik im Allgemeinen abwenden, sondern von ihnen, den Parteien und ihren Protagonisten. Die informierten Bürger hatten es einfach satt, immer wieder die gleichen Lügen von „Wählerwillen“, dem „politisch Machbaren“, von „Fraktions- und Koalitionszwängen“ zu hören. Die Menschen wollen endlich wieder eine Politik, die das Wohlergehen des Einzelnen im Blick hat, nicht seine Bevormundung und schleichende Entrechtung.

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Auch das Gehirn mag gutes Fett

Dr. Ellen Katz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen
16.04.2012 13:37

Fettqualität beeinflusst Blutzuckerspiegel, körperliche Aktivität und Gehirnaktivität

Der Konsum von tierischen Fetten kann die Gehirnfunktion und den Schlaf verändern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Danach führt eine gesteigerte Aufnahme von Milchfett zu erhöhten Blutzuckerwerten, einer verminderten Gehirnaktivität und weniger Bewegung. Dies ist bei einer vergleichbaren Aufnahme von Rapsöl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, nicht der Fall. Die Forscher weisen darauf hin, daß Fette, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, das Diabetesrisiko erhöhen und die Hirnleistung reduzieren.

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Adam Smith und die soziale Marktwirtschaft

Foto: Ludwig Erhard mit seinem Buch "Wohlstand für Alle", Bundesarchiv

Ludwig Erhard; Foto [Bundesarchiv]

Christian Lindner macht Wahlkampf. Wahlkampf für seine Partei, die FDP, die in den neuesten Umfragen in Nordrhein- Westfalen von großem Glück sagen kann, wenn sie wieder im Landtag vertreten ist (Sonntagsfrage Info GmbH vom 14.04.12= 3%). Das sollte man bei seinen markigen Sprüchen im Kopf behalten die, wenn schon nicht das „Singen im dunklen Wald“, dann doch wenigstens Wahlkampfgetöse sind. So verbreitet er absurde Behauptungen über seinen Hauptkonkurrenten, die Piratenpartei (gleiche Umfrage= 11% [Link]), die sich mit einigen Sekunden googlen widerlegen lassen.

Nun bezieht er sich in dem Interview, welches er einer Zeitung gab (ich habe mich entschlossen, hier keine Links auf Zeitungen mehr zu posten, solange bis diese damit aufhören, „Quelle: Internet“ zu schreiben.) auf Adam Smith, einen schottischen Ökonomen und Philosophen, der Liberalen gern als Vordenker dient. Lindner meint, zunächst sei Smith einmal Moralist gewesen, der freiheitliches Handeln an die Rechtfertigung vor Vernunft, Gewissen und dem Nächsten knüpfte. Ein klares Bekenntnis also zur sozialen Marktwirtschaft, er zitiert Otto Graf Lambsdorff in diesem Zusammenhang, verschweigt aber, das Ludwig Erhard (CDU) es war, der die Grundlage für diese Form des Kapitalismus (oft auch als Rheinischer Kapitalismus umschrieben [Link zu Wikipedia]) legte. Erhard kam aus der neoliberalen Ecke, nahm diesen Ideen aber die merkantile Kälte, indem er eine soziale Komponente hinzufügte.

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Paradigmenwechsel: Zeitalter der Partizipation

Ich erhielt eine Email der Bundeszentrale für politische Bildung ([bpb]). Darin wurde ich gebeten, die unten eingestellte Meldung zum Bundeskongress Partizipation "in meinem Medium" zu veröffentlichen. Oh, dachte ich - und übersetzte im Stillen Partizipation mit Teilhabe, endlich einmal eine Veranstaltung, bei der Betroffene reden dürfen, statt daß über sie geredet wird. Selbstverständlich dachte ich an Behinderte, weil ja die Umsetzung der EU- Richtlinie "Teilhabe behinderter Menschen" gerade in Deutschland, noch weit entfernt von ihrer Vollendung ist.

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Herzinfarkt: Kein Nutzen durch Stammzelltherapie nachweisbar

Christiane Limberg
Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V.
11.04.2012

Vom 11. – 14. April 2012 findet in Mannheim die 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt.

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Hundertvierzigzeichenlyrik XXII

Nocturnen

I

Nacht! Ruft die Eule: Nacht!
Ihr Mäuse, hütet Euch vor meinen Krallen
der Schnabel scharf, reißt tiefe Wunden
in den zarten Bauch.
Uh! Hu!

II

Der Fuchs schleicht lautlos.
Durchs Gehölz
und findet einen unvorsicht'gen Vogel.
Mit kurzem Ruck die Kehle bricht.
Der Morgen sieht nur Federn.

III

Laut schmatzend und damit -
alten Jungfern Hitzewallungen bescherend
mampft ein Igel hinterm Busch
'ne fette Schnecke.
Zu unbehaust sie war.

IV

Die Ringeltaube
fett wie ein Huhn - und gleichermaßen auch behäbig
lockt den Marder auf den Baum.
Das war's.
Zumindest für die Taube.

V

Im Teich der Karpfen
schnappt sich einen Stichling.
Den letzten seines Lebens.
Die aufgestellten Rückenstacheln
zerreißen Kehle ihm und Magen.

VI

Er wanderte noch spät.
Zu spät, dort im Gebirge
den Riss im Felsen sieht er nicht
er rutscht und trudelt.
Den Schrei hat niemand je gehört.

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