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Menschenrecht

Bild des Benutzers XiongShui

Obdachlosigkeit und Würde

Foto: Helmut Richard Brox

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So beginnt der Artikel Eins unserer Verfassung, des Grundgesetzes.

Vielen Menschen fällt es dennoch schwer, davon auszugehen, daß auch Obdachlose, Penner, wie sie abschätzig genannt werden, eine Würde haben könnten – ja, daß sie, was die Menschenwürde anlangt, mit ihnen auf einer Stufe stehen. Vielleicht darum ist auch der von den „Pennern“ bevorzugte Begriff „Berber“ kaum einem Menschen geläufig, der nicht beruflich oder auf andere Weise unmittelbar mit dieser Menschengruppe zu tun hat. Genau weiß man es nicht, es war wohl in den sechziger Jahren, als dieser Begriff von den Menschen, die auf der Straße leben, selbst geprägt wurde. Sie wollten damit so etwas wie Stolz auf ihre Leistung als Überlebensstrategen ausdrücken; die Berber waren lange ein stolzes und freies Reitervolk, welches nomadisierend durch die Wüste zog. In der Lebensform gibt es gewisse Parallelen zum Leben der „Berber“: auch sie überleben unter härtesten Bedingungen, sie schätzen ihre Freiheit über alle Maßen und auch sie nomadisieren, wenn auch in den meisten Fällen nicht so großräumig, wie das Volk der Berber.

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Orte der Erinnerung

"Stolpersteine" erinnern an ermordete Juden, die einst Nachbarn waren

Online Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) listet Orte der Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus auf

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online- Angebote: Zahlreiche Einrichtungen erinnern an die Menschen, die unter der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind. Verschiedene Initiativen bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende zum Beispiel durch Jugendbegegnungen. Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat die Bundeszentrale für politische Bildung mehr als 200 Erinnerungsorte in einer Datenbank zusammengetragen. Die Datenbank ist ab sofort freigeschaltet und mit diesem [Link] zu errreichen.
Alle in die Datenbank aufgenommenen Orte werden anhand eines kurzen Textes vorgestellt. Darüber hinaus erleichtern Hinweise zum pädagogischen Angebot, zu Ansprechpartnern, Anfahrt und Öffnungszeiten den Zugang zu den Erinnerungsorten.

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Deutschland braucht die Piratenpartei/ Update 10.10.2011

Das Internet ist eine wunderbare Erfindung: endlich ist es jedem Bürger, der sich Zugang zum Netz verschafft möglich, die Informationsfreiheit – aber auch die Meinungsfreiheit, die im Grundgesetz verankert sind, täglich zu leben. Das Netz stellt einerseits eine gigantische Enzyklopädie dar, deren Inhalt nicht bei geschichtlich gesicherten Fakten halt macht, sondern auch ganz aktuelle Begebenheiten unmittelbar erlebbar macht. Gleichzeitig versetzt es nahezu jeden in die Lage, eigene Erlebnisse, Beobachtungen, Befindlichkeiten und Meinungen eine weltweiten Publikum unmittelbar und ungefiltert zugänglich zu machen.

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