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Behinderung

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Düsseldorf: Jahrhundertbauwerk S- Bahnstation Rath- Mitte


Das Bauschild der Baustelle S- Bahnstation Rath- Mitte

Vor genau einem Jahr begannen die Vorbereitungen zur Modernisierung der S- Bahnstation Rath- Mitte. Auf Twitter habe ich ja mehrmals über den Bau“fortschritt“ berichtet...

Diese Station wurde in den 80er Jahren eingerichtet. Damals konnte man mit dem Zug von Düsseldorf nach Essen fahren, unter anderem hielt dieser dann in Düsseldorf- Rath. Damals nicht nur ein Personenbahnhof – mit richtigem Bahnhofsgebäude (inzwischen zur Moschee umgewidmet) – sondern auch ein florierender Güterbahnhof (der zwischenzeitlich nach Eckamp verlegt wurde). Im Zuge der S- Bahnplanungen wurde dann der Haltepunkt Rath- Mitte, zwischen Derendorf und Rath geschaffen.

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1001 Rampe, ein Projekt der Sozialhelden

Die „Sozialhelden e.V.“ in Berlin hatten im letzten Dezember eine schöne Idee: sie baten um Spenden. Sie wollten damit 1001 Rampe an Cafes, Restaurants, Läden oder andere Einrichtungen im öffentlichen Raum verschenken, die wegen einer Stufe im Eingang für Rollstuhlfahrer (Rollatoren, Kinderwagen) nur schlecht oder gar nicht zu erreichen sind.

Sie versprachen, für eine Spende von 100 Euro jeweils eine Rampe anzuschaffen und zu verschenken.

So kam es, daß eine Rampe der Sozialhelden ihren Weg nach Hilden zum Mühlenhof fand. Dort betreibt die Familie Cheung seit mehr als 25 Jahren das Restaurant „Lucky Garden“. Gestern kam die Rampe dort an und wurde gleich ausprobiert.

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Hoffnung für "Polionauten"?

Gafik: Logo der Universität Bonn

Neuer Impfansatz gegen chronische Infektionen

Johannes Seiler Abteilung Presse und Kommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Federführung der Universität Bonn und der TU München hat einen Mechanismus entschlüsselt, der nun eine therapeutische Impfung gegen chronische Infektionen möglich macht. Mit diesen Ergebnissen rückt ein großer Traum der Medizin in greifbare Nähe: Viele chronischen Infektionen, die über langanhaltende Entzündungsvorgänge zu Organschäden führen können, ließen sich bisher noch nicht im Nachhinein mit einer Impfung behandeln. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe von „Nature Immunology“ vorgestellt.

Die Entdeckung und Entwicklung der Impfung ist eine Erfolgsstory in der Medizin. Mit einem kleinen „Piks“ lässt sich seit vielen Jahren gegen infektiöse Krankheitserreger impfen, welche die großen Seuchen verursacht haben, gegen die die Menschheit früher machtlos war - wie zum Beispiel Pocken, Kinderlähmung, Röteln, Masern und Keuchhusten. „Der Nachteil ist jedoch, dass die Impfung prophylaktisch erfolgen muss, also bevor der Erstkontakt mit dem Erreger stattfindet“, sagt Prof. Dr. Percy Knolle, Direktor des Instituts für Molekulare Medizin der Universität Bonn. Ein Impfschutz im Nachhinein ist deshalb auch für die verbreiteten chronischen Infektionen mit Hepatitis-Viren nicht möglich. Dabei können sich diese Infektionen zu einer chronischen Leberentzündung mit Organschäden weiterentwickeln und schließlich in eine gefährliche Leberzirrhose oder Leberkrebs münden.

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Da für Dich – Besuchsdienst für Menschen mit Demenz

Foto: Düsseldorf, Blick vom Schwanenspiegel zum Fernmeldeturm

Der häusliche Besuchsdienst DA für DicH bietet demenzkranken Menschen Abwechslung in ihrem Alltag und entlastet gleichzeitig deren Angehörige.

Geschulte und erfahrene, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kommen nach Hause, sind Gesprächspartner, lesen vor oder begleiten bei Spaziergängen oder Cafébesuchen. Der pflegende Angehörige wird hierdurch entlastet und kann während dieser Zeit eigenen Aktivitäten nachgehen. Das Angebot findet nach Absprache mit den Angehörigen stundenweise ein- bis zweimal wöchentlich statt. Weitere Informationen, auch zu den Kosten, erteilt Elke Helfen, Kaiserswerther Diakonie, unter der Rufnummer 47 95 40.

Der Wegweiser für Menschen mit Demenz enthält weitere Betreuungsangebote. Die Broschüre ist im städtischen Internetauftritt herunter geladen werden Wegweiser (PDF- Broschüre 172 Seiten). Sie kann auch im Demenz- Servicezentrum Region Düsseldorf, Telefon 89- 22228, kostenlos angefordert werden. Link zum Portal der Stadt Düsseldorf: Rat und Hilfe für demenzkranke Menschen.

Hintergrund
DA für DicH (Düsseldorfer Agentur für Demenzerkrankte in der Häuslichkeit) ist ein Angebot des Demenznetzes Düsseldorf. Es entstand auf Grund der Erfahrungen in den Betreuungsgruppen und vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Hilfebedarfs von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen.

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Der Rollstuhl bedeutet Leben

Es muss nicht gleich Tiefseetauchen sein, aber: nein, der Rollstuhl ist keine Einschränkung, sondern er bedeutet Teilhabe.

Nicht mehr vor die Tür können, für alle Verrichtungen des täglichen Lebens um Hilfe bitten müssen, Kontakt zur Umwelt verlieren – das ist es, was für Viele bleibt, wenn der Rollstuhl nicht funktioniert, oder nicht vorhanden ist.

Einen Teil meiner Vereinsamung hatte das Internet mit seinen unendlichen Möglichkeiten aufgebrochen: in Foren diskutieren, Blogartikel schreiben, Blogs lesen, völlig neue Gedankenwelten kennenlernen, Wissen aneignen. Alles das war wunderbar, doch blieb es im digitalen Raum. Dann bekam ich den ersten Rollstuhl und konnte mir die analoge Welt Schritt für Schritt wieder erobern: die Menschen, die ich aus dem Internet kannte, treffen, Auge in Auge, unmittelbar ohne zwischengeschaltete Kamera mit ihnen kommunizieren; einkaufen, allein, ohne Nachbarn bitten zu müssen; Behördengänge erledigen; einfach bei schönem Wetter mal an den Rhein gehen, eine Tasse Kaffee trinken, neue Menschen kennenlernen.

Alles ohne Rollstuhl undenkbar.

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„Die Bahn kommt“ - und sei es zwei Tage später

Verrammelt, einstiger Aufgang zu Gleis 1

Letzten Montag sollte die S- Bahnteilstrecke Düsseldorf- Derendorf bis Essen Hbf der S6 nach sechswöchiger Modernisierung und behindertengerechtem Umbau wieder in Betrieb gehen. Tatsächlich fuhren am Montag 2 oder 3 Züge und dann wurde der Bus- Schienenersatzverkehr, der während der letzten sechs Wochen die Strecke bedient hatte, eilends wieder aufgenommen – leider war auf der Webseite „Bahn.de“ keine Information dazu zu finden. Lediglich auf der Seite des VRR wurde auf „Signalstörungen“ hingewiesen.

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Die Deutsche Bahn macht Ernst

Seit Jahren angekündigt und immer wieder verschoben, kommt nun endlich, „Fünf vor Zwölf“, der behindertengerechte Ausbau der S- Bahn- Strecke S6 zwischen Düsseldorf- Rath- Mitte und Essen voran. Zum Ferienbeginn wurde die Strecke komplett stillgelegt und ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Bahnsteige werden erhöht, um sie den S- Bahn- Einstiegen anzupassen, mit Aufzügen oder Rampen versehen, um Erreichbarkeit auch für Kinderwagen und Rollstühle zu gewährleisten.

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Ab nach Kassel?

Gestern also unser letzte Woche schon angekündigter Trip nach Kassel, zur 13. Documenta.

Einmal mehr musste ich feststellen, daß Rollstuhlfahrer nicht behindert sind, sondern behindert werden...

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Ärgernis Büchermeile & Co

Jahr für Jahr ärgere ich mich über die zugebaute Toilette auf der Büchermeile. Sie ist mit dem Rollstuhl, nachdem die Stände geöffnet haben, nicht mehr zu erreichen:


Jetzt vor der Öffnung der Büchermeile, kommt man gerade noch durch

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"Behindertengerechte" Gestaltung von Haltestellen

Die Rheinbahn baut seit einiger Zeit Haltestellen um, um sie behindertengerecht zu machen, an sich ein löbliches Unterfangen. Doch was dabei herauskommt, ist manchmal sehr absonderlich. Zum einen scheint es so zu sein, das kein Geld dafür da ist, alle Haltestellen auszubauen. Nun würde man sich als Rollstuhlfahrer wünschen, daß dann wenigstens jede zweite Haltestelle umgebaut wird. Mitnichten, die Umbauaktion erfolgt nach einem nicht nachvollziehbaren Schema, manchmal folgen drei ausgebaute Haltestellen einander, ein Andermal muss man fünf Haltestellen warten, ehe man wieder hinauskommt.

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