Meine beiden Gesprächspartner machten zwar einen ziemlich 'kühlen' Eindruck, "sind aber entschlossen, durchzuhalten. Wir haben alle gewusst, auf was wir uns hier einlassen."
So wären denn als Sachspenden Schlafsäcke und Decken sehr willkommen. Schließlich geht uns die Sache, für die hier demonstriert wird, alle an. Auch Geldspenden sind hochwillkommen, da die Dixiklos in den ersten Wochen zwar von der Firma kostenlos gestellt wurden, seit 14 Tagen aber bezahlt werden müssen. Das Problem der Occupy- Bewegung, an größere Geldspenden zu kommen ist, daß es sich nicht um einen geschäftsfähigen Verein handelt. Daher sind keine steuerwirksamen Spendenquittungen möglich, was natürlich Großspender abhält, die Bewegung zu unterstützen - andererseits würde es dem Occupy- Gedanken zuwiderlaufen, einen Verein zu gründen. Es geht ja bei der Bewegung gerade darum, klar zu machen, daß hier einzelne Bürger aufstehen gegen ein Regime, welches den sozialen Gedanken völlig aus dem Blickfeld verloren hat und inzwischen ausschließlich kapitalfreundliche Politik macht.

Die Düsseldofer Stadtkirche hat freundlicherweise Kirchengelände zur Verfügung gestellt