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Literatur

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#incommunicado – oder: „man kann nicht nicht kommunizieren“

Titelausschnitt

Zumindest setzen Psychologen und Rhetoriker dies als Axiom. Vieles spricht auch dafür, daß sie Recht haben, denn seien wir einmal ehrlich: wenn uns jemand schweigend gegenüber sitzt, entschlüsseln wir seine Haltung, Ausdruck der Augen, Hand- oder Körperbewegungen – wir interpretieren. Wir interpretieren das, was er nicht tut. Aus seiner schieren Anwesenheit entwickelt sich ein Film, der vor unserem inneren Auge abläuft. Ein Film, der möglicherweise nicht das Geringste mit dem zu tun hat, was der andere 'nicht' kommuniziert. Darauf hätte ich meine Verteidigung aufgebaut – ich hätte nachgewiesen, daß der Vorgang des Schweigens an sich kein Plagiat oder 'sampling' sein kann, weil das Schweigen deutbar ist, weil im Schweigen eine allgemeine Mitteilung liegt, deren Chiffre nur der lesen kann, der sie deutet. Darauf gründet sich, daß der Schweigende für sein Schweigen kein Urheberrecht beanspruchen kann, weil die „notwendige Schöpfungshöhe“ erst im Deutenden entsteht. Doch lassen wir diese Spitzfindigkeiten, es geht um das Buch „Incommunicado“ des österreichischen Autors Michel Reimon, welches dieser im Internet als frei verfügbaren PDF- Download anbietet.

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1000 € für Jeden – bedingungsloses Grundeinkommen

1000 € für Jeden – bedingungsloses Grundeinkommen

Utopie oder Möglichkeit eines neuen Gesellschaftsvertrages?

Darum geht es in dem Buch von Götz Werner und Adrienne Göhler.

Beide beobachten aus verschiedenen Blickwinkeln das Versagen unserer Sozialsysteme vor den Herausforderungen der Zeit – ein Stück weit auch das Versagen der Politik, die die Armut nur noch verwaltet, statt den Versuch zu unternehmen, sie durch neue Lösungen zu beseitigen.

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Compasito: 336 Seiten Menschenrechte

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Eskapaden

Kaum ein Begriff erscheint so klar definiert, wie: „englischer Humor“. Nachgefragt jedoch, kann niemand erklären, was diesen denn ausmacht.

Nach längerer Zeit fiel mir mal wieder ein Buch von Walter Satterthwait in die Hände. Ein Genuß der besonderen Art. So richtig dazu angetan, einen diesen regnerischen, usseligen Frühling vergessen zu lassen, der dieses Jahr die Zahl der Eisheiligen um ein erkleckliches vermehrt hat – vermutlich um dann übergangslos die Schafskälte und den Herbst folgen zu lassen, horrible!

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Mord und Totschlag

Ja muss es denn immer gleich so dick kommen? Was ist mit all' den kleinen Alltagsgaunereien, die nur höchst selten berichtsweise ihren Weg in die Weltpresse finden? Haben diese denn keine Beachtung verdient?

Wer sich einmal im Milljöh umsehen möchte, ist mit Walter Serner gut beraten. Jaja, ich weiß, einige zucken jetzt schmerzhaft zusammen, wenn ich das Milieu so verballhorne, aber es ist schon recht so: hier geht es um den Kiez, mit seinen weltweiten Filialen in Paris, London, New York, Wien und anderen Metropolen, wo sich eine durchaus noble Gauner- Elite herumtreibt.

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